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Publikation

Helene Hegemann wird erwachsen

Helene Hegemann sagt, sie schreibe "intertextuell". Aber was bedeutet dieser Begriff? Seine Erfinderin, die Philosophin Julia Kristeva, erklärt es uns.

Autoren
Brigitte Preissler, Julia Kristeva
erschienen in
Die Welt
Datum
18.03.2010
Erfasst am
23.05.2010 ~ Elena Di Rosa, Ben Kaden
Letzte Aktualisierung
19.06.2010 ~ Ben Kaden

"Die Plagiatsdebatte um Helene Hegemann, die in ihrem Bestsellerroman "Axolotl Roadkill" Passagen aus fremden Werken verwendet hat, erreicht eine neue Dimension. Schriftsteller wie Günter Grass, Christa Wolf und Erich Loest haben eine "Leipziger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums" unterzeichnet, die klar erkennbar gegen Helene Hegemann gerichtet ist (WELT v. 17.3.). Denn die junge Autorin ist mit ihrem Roman für den heute zu verleihenden Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Ihre Verteidiger beharren darauf, dass die Grenzen des geistigen Eigentums im Zeitalter der "Intertextualität" neu definiert werden müssten. Die Autorin schreibt: "Es geht hier nicht um Plagiarismus, sondern um Intertextualität - ein Arbeitsverfahren, das sehr viele Künstler benutzen."

Aber was ist Intertextualität? Erfunden hat den Begriff Julia Kristeva. Brigitte Preissler erreichte die Grande Dame des Poststrukturalismus in Paris." (Quelle: Welt)

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